bulletin 1/2014


- Thomas Flügge

Rede und Antwort stehen

Sechs Theologinnen und Theologen aus der ganzen Schweiz haben sich zusammengefunden, um auf Grundlage des Unservaters über den reformierten Glauben zu diskutieren.


- Philippe Woodtli

Glaubensbuch: Rückblick auf ein Experiment

Nach zweieinhalb Jahren intensiver Arbeit wurden die Arbeiten am Glaubensbuch abgeschlossen.


- Aus der Einleitung – zum Konzept des Buches

Glauben nach dem Unservater – Der Untertitel ist Programm

Hier erhalten Sie einen exklusiven Einblick in das erste reformierte Glaubensbuch der Schweiz. Neben dem Inhaltsverzeichnis lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Buch als Vorabdruck. Ab sofort können Sie das Buch vorbestellen. So gehören Sie zu den ersten, die darüber sprechen können.


- Käthi La Roche

Wie über den Glauben reden?

«Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über», das gilt auch für Christen in Bezug auf den Glauben. Denn vom Glauben reden ist wie von der Liebe reden. Es ist den Liebenden ein Bedürfnis.


- Marie-Christine Michau

Was ist so spannend an der Bibel?

Neben den «unsinkbaren» Schiffen, einer Errungenschaft unserer fortschrittlichen Technik, ist noch Platz für die selbst gebastelte Arche, jene Arche, die die Fülle und Vielfalt des Lebens transportiert und die auch dem Vertrauen – mit anderen Worten dem Glauben, der Hoffnung und der Liebe – Obdach bietet.


– Matthias D. Wüthrich

Ich glaube doch – wozu dann noch Theologie?

Wer im Bereich des christlichen Glaubens beginnt, über den Glauben nachzudenken, treibt bereits Theologie!


– Otto Schäfer

«Trading zones» – Glaubensverhandlungen

Die kollektive Erfahrung des Glaubens im Dialog, eine Grunderfahrung aller zu einer Kirche zusammengeschlossenen Gläubigen, machte den Reiz und die Schwierigkeit des Projektes aus, auf das sich die sechs Autoren des Glaubensbuches eingelassen haben.


– Pierre Bühler

Ist der Glaube nicht nur eine billige Vertröstung?

Die Arbeit am Leben in getroster Zuversicht, dass es das Leben wert ist, das heisst Glauben. Das will, das sollte gerade der protestantische Glaube, als ein protestierender Glaube, immer wieder bezeugen.


– Frank Mathwig

Niemand glaubt für sich allein

Wie glaubt es in den Reformierten – und wie kann über den Glauben gesprochen werden? Sprachphilosophische Gedankenspiele um eine Herausforderung der Menschheitsgeschichte.


– Das Logo zum Reformationsjubiläum

Ein starkes Zeichen für 500 Jahre Reformation

Der Kirchenbund präsentiert das offizielle Logo des Reformationsjubiläums in der Schweiz.


- Ein Gespräch

«Wir feiern die Freiheit»

Ein schönes, grosses und freudvolles Fest soll es werden, das Reformationsjubiläum in der Schweiz, sagt Daniel de Roche, der Reformationsbeauftragte des Kirchenbundes. Von 2017 bis 2036 dauern die Feierlichkeiten. Danach gilt es, Bilanz zu ziehen.


- Interview mit Serge Fornerod

Welche Projekte plant der Kirchenbund?

Basisbeteiligung und Interaktivität, der Blick in die Zukunft sowie ein koordiniertes und differenziertes Kommunikationskonzept – diese vier typisch reformierten Merkmale zeichnen die Projekte aus, die der Kirchenbund mit seinen Kirchen im Blick auf «500 Jahre Reformation» im Jahr 2017 lancieren möchte.


- Thomas Flügge

Bainvgnü a Scuol

Die Sommer-Abgeordnetenversammlung des Kirchenbundes tagt vom 15. bis 18. Juni 2014 in Scuol. Die Gemeinde im Engadin gehört zur Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden.


- Frank Mathwig

Ein Blick auf die Verfassungsrevision des Kirchenbundes aus theologischer Perspektive

Die Verfassungsdiskussion hat die Frage nach dem reformierten Verständnis von Kirche, ihrer rechtlichen Gestalt und Ordnung wieder auf die theologischen und kirchenpolitischen Agenden gesetzt. Die Sommer-Abgeordnetenver- sammlung 2014 entscheidet über die nächsten Schritte.


- Martin Hirzel

Der Heidelberger Katechismus – ein reformierter Schlüsseltext

Die Vorträge einer Ringvorlesung zum Heidelberger Katechismus an der Universität Bern sind jetzt im Verlag TVZ erschienen. Mit dabei sind unter anderem Gottfried Locher und Kurt Kardinal Koch.


- Frank Mathwig

Weiter schlafen?

Wer kennt schon die «Erklärung des Vorstandes des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes» vom 21. März 1934? Allein das Datum erinnert an jene andere «Erklärung zur gegenwärtigen Lage der Deutschen Evangelischen Kirche», die zwei Monate später am 31. Mai 1934 auf der Ersten Bekenntnissynode der Bekennenden Kirche in Wuppertal verabschiedet wurde.


- Interview mit Niklaus Peter

«Eine gute Predigt hat mit dem Leben zu tun»

Der Kirchenbund verleiht am Reformationssonntag erstmals einen Schweizer Predigtpreis für gelungene Predigten und möchte so die Kunstform Predigt ins Gespräch bringen. Jurymitglied Niklaus Peter erzählt, welche Kriterien eine gute Predigt erfüllen soll.