Acht Schweizer Städte sind Teil des Europäischen Stationenweges der Reformationsstädte 2016-2017

Genf, Basel, Bern, Chur, Lausanne, Neuenburg, Obertoggenburg und Zürich sind Teil des „Europäischen Stationenweges“, der zwischen November 2016 und Mai 2017 mehr als 60 Orte in allen Teilen Europas verbindet. Der Stationenweg startet in Genf, der Stadt des Reformators Johannes Calvin und Sitz des Ökumenischen Rates der Kirchen, und endet in Wittenberg, dem Wirkungsort Martin Luthers.

Während jeweils 36 Stunden wird Halt gemacht: Die lokale Kirche lädt regionale und ökumenische Partner und die Bevölkerung zu einem Fest mit zahlreichen Veranstaltungen ein, um lokale Beziehungen zur Geschichte der Reformation aufzuzeigen. Auch die Schweizer Städte präsentieren dabei ein buntes und faszinierendes Bild der Reformation zwischen Genfersee und Bodensee. Einige Elemente der acht Schweizer Stationen wandern anschliessend in die Lutherstadt Wittenberg zur „Weltausstellung Reformation“, die im Rahmen des Reformationsjubiläums stattfindet.

Ein Meilenstein von historischer Bedeutung

Der Europäische Stationenweg ist ein Reformationsjubiläumsprojekt der Evangelischen Kirche in Deutschland EKD, der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE und des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds SEK. An der Pressekonferenz der EKD erklärte sich die Vertreterin des SEK, Charlotte Kuffer, Alt-Präsidentin der Eglise protestante von Genf, „besonders erfreut, dass nach 500 Jahren das Reformationsjubiläum – zum ersten Mal – alle Prägungen des Protestantismus zusammenbringt; das ist ein historischer Meilenstein in der Geschichte unserer Kirchen“.

Die Stationen in der Schweiz

Der Lastwagen des Europäischen Stationenweges fährt auf folgender Route durch die Schweiz:

Genf: 3.- 4. November 2016
Lausanne: 6. November 2016
Neuenburg: 9. November 2016
Basel: 12. November 2016
Obertoggenburg (Wildhaus): 22. Dezember 2016
Bern: 4. Januar 2017
Zürich: 6.-7. Januar 2017
Chur: 14. Januar 2017

Die Schweizer Reformationsstädte wollen auch elektronisch entdeckt werden: Mit einer eigenen App für iOS und Android. Die kostenlose Applikation führt die Nutzerinnen und Nutzer auf multimedialen Wanderwegen durch die acht Städte. Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund präsentiert die kostenlose Applikation in Zusammenarbeit mit den Kirchen und Städten der Schweizer Reformationsstädte im Sommer 2016.