Die Zürcher Reformation zu Gast in Deutschland

Die Piaggio-Ape, «Mission Zwingli» benannt, rollt als Botschafterin des Zürcher Reformationsjubiläums über den Deutschen Evangelischen Kirchentag und die Weltausstellung Reformation in Wittenberg. Sie verweist darauf, dass die Feier-lichkeiten mit über vierzig kulturellen Projekten bis 2018 in Zürich weitergehen.
Piaggio-Ape

Bereits anlässlich der Eröffnung des Schweizer Pavillons «Prophezey» in Wittenberg würdigte der Zürcher Kirchenrat Andrea Marco Bianca die Weltausstellung Reformation als Ausdruck der Vielfalt und Kraft der Reformierten Kirche. As Botschafterin des Zürcher Reformationsjubiläums und Teil des Schweizer Pavillons fährt die Piaggio-APE unter dem Motto „Mission Zwingli“ als rollende Litfasssäule für Anliegen und Fragen des Zürcher Programms durch Wittenberg und über den Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin.

Die Mission Zwingli verweist darauf, dass das Reformationsjubiläum 2017/18 in Zürich fortgesetzt wird, mit über vierzig kulturellen Projekten in der ganzen Stadt und im Kanton Zürich. „Leichtfüssig und ernsthaft, würdig und frohgemut – ein Programm für alle, die sich für die Gegenwart der Reformationsgeschichte interessieren“, so Michel Müller, Kirchenratspräsident der Zürcher Landeskirche.

„Jeder Kanton in der Schweiz hat seine eigene Reformationsgeschichte, die bis heute weiterlebt“, so Kirchenbundspräsident Gottfried Locher: „Es ist gut, dass diese Geschichten nun erzählt werden. Zürich beginnt sein eigenes Reformationsjubiläum auf internationalem Parkett.“

Am Kirchentag selber ist die Zürcher Landeskirche zusammen mit weiteren reformierten Kirchen und Gemeinschaften mit einem reichhaltigen Programm am Berliner Gendarmenmarkt vertreten. Während den vier Tagen gibt es neben einer Ausstellung und Führungen zahlreiche Feiern, Interviews, Konzerte und Workshops, etwa mit dem anglikanischen Erzbischof Justin Welby oder mit Olav Tveit, dem Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen.

Programm Kirchentag