EAPPI

Das Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel

Der Konflikt zwischen Israel und Palästina dauert schon Jahrzehnte. Es ist in aller Regel die Zivilbevölkerung beider Seiten, die durch Übergriffe und Menschenrechtsverletzungen am meisten von diesem gewaltsamen Konflikt betroffen ist. In den besetzten Gebieten sieht sich die palästinensische Bevölkerung – insbesondere seit dem Bau der Trennmauer und durch die zahlreichen Checkpoints – stark in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt.

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat im Jahr 2002 im Rahmen seiner ökumenischen Kampagne zur Beendigung der Besetzung Palästinas und für einen gerechten Frieden im Nahen Osten das „Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel“ (EAPPI) lanciert. Darin beteiligen sich Menschenrechtsbeobachterinnen und –beobachter durch ihre jeweilige Begleitung vor Ort am Schutz der Zivilbevölkerung sowie an der Aufzeichnung und Veröffentlichung allfälliger Menschenrechtsverletzungen.

Der SEK hat seit 2003 das Patronat über die Schweizer Beteiligung am EAPPI-Programm inne. Das HEKS ist in Zusammenarbeit mit Peace Watch Switzerland verantwortlich für die Teilnahme von Freiwilligen am Programm sowie auch für deren Begleitung vor, während und nach den Einsätzen.