Konferenz für Aussenbeziehungen KAB

CC/Brett Jordan

Die KAB koordiniert die internationalen Beziehungen des SEK, von HEKS, von BFA, von DM-échange et mission und von mission 21 – evangelisches missionswerk basel. Durch verbindliche Absprachen regelt die KAB das Zusammenwirken der in ihr vertretenen Organisationen im Bereich internationale Beziehungen, z.B. wenn für mehr als eine der Organisationen Beziehungen zu einer ausländischen Region bestehen. Die KAB stellt den gegenseitigen Informationsaustausch über Planung, Durchführung und Auswertung der internationalen Beziehungen sicher. Relevante Qualitätskriterien für die Aufnahme und den Abbruch kirchlicher Partnerschaften im Ausland werden von der KAB formuliert und regelmässig aktualisiert.

Wichtige Aufgaben der KAB sind zum Beispiel: Verfolgung der Entwicklung der ökumenischen Bewegung, Verhältnis von Mission zu Diakonie und Entwicklungszusammenarbeit, Entwicklung der strategischen Zusammenarbeit zwischen SEK, Hilfswerken und Missionsorganisationen, Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) etc. Um diese Ziele zu erreichen, sind der KAB Expertenpools, sog. PEX, angegliedert. Die Expertenpools sind jeweils für eine definierte geografische Region verantwortlich. Die Mitglieder der PEX sind Vertreter der Mitgliedorganisationen der KAB, die für eine bestimmte Region die Verantwortung tragen, sowie Delegierte von anderen schweizerischen protestantischen Organisationen.

Die Aufgaben der PEX bestehen in der operationellen Koordination der Mitgliedorganisationen der KAB für die betroffenen Regionen bzw. gegenüber den Partnerkirchen. Die PEX beraten die Mitglieder der KAB hinsichtlich der generellen Richtung ihres Engagements und den Optionen in der betroffenen Region. Sie können der KAB Vorschläge bezüglich der Art des Engagements oder gemeinsamer Initiativen zu bestimmten Themen unterbreiten. Die PEX bereiten teilweise die Entscheide vor, die von der KAB oder von Organen ihrer Mitglieder gefällt werden. Die PEX sammeln und entwickeln die dazu notwendige Expertise für den betroffenen regionalen Kontext.