Open Forum Davos: Ziel erreicht

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund SEK zieht positive Bilanz und beendet Ko-Trägerschaft des Open Forum Davos.

Aktuelle Themen wie Globalisierung, wirtschaftliche Gerechtigkeit oder interreligiöser Dialog, diskutiert von renommierten Panelisten aus aller Welt und kritisch hinterfragt von einem engagierten Publikum im voll besetzten Auditorium: das sind die Markenzeichen des Open Forum Davos. Nach neun Jahren gemeinsamer Trägerschaft zieht der SEK eine positive Bilanz und übergibt die Organisation des Open Forum Davos ganz in die Verantwortung des World Economic Forum WEF. Das Ziel, einen Dialog zwischen den Spitzen aus Wirtschaft und Politik und einer breiteren Öffentlichkeit zu etablieren, wurde erreicht. Mittlerweile ermöglicht das Open Forum Davos eine öffentliche und kontroverse Debatte über gesellschaftliche und ökonomische Fragen aller Art.

Der Kirchenbund bleibt weiterhin engagiert in der Programmgestaltung des Open Forum Davos. Das World Economic Forum hat den Ratspräsidenten, Gottfried Locher, eingeladen, im neu geschaffenen Advisory Council Einsitz zu nehmen. Der Kirchenbund wird den Dialog zwischen Kirche und Wirtschaft auch an anderen Orten weiterführen.

Das Open Forum Davos wurde 2003 zusammen mit dem damaligen Ratspräsidenten des Kirchenbundes, Thomas Wipf, initiiert. Seitdem wurde es zeitgleich mit dem Jahrestreffen des World Economic Forum durchgeführt. Die Einführung des Advisory Council stärkt das Open Forum Davos als breit abgestützte öffentliche Dialogplattform.