Klima

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Der Klimawandel findet statt, er ist – in entscheidendem Ausmass – menschengemacht und seine negativen Auswirkungen treffen diejenigen am stärksten, die am wenigsten dazu beitragen: die Armen in den Ländern des Südens und die künftigen Generationen weltweit. Klimagerechtigkeit ist eine globale ethische Herausforderung. Daher bemühen sich auch die Kirchen und ihre Werke seit den 80er Jahren darum, das öffentliche Bewusstsein für die Gefahren des Klimawandels und für die Notwendigkeit raschen Handelns zu stärken.

Der Kirchenbund hat sich zum Klimawandel und zur Klimagerechtigkeit mehrfach geäussert. Da ca. 80% des Beitrags zur Klimaerwärmung auf das Konto der fossilen Energien gehen (Kohle, Erdöl, Erdgas), ist eine neue, klimaverträgliche Energiepolitik entscheidend (siehe Thema „Energie“). Daher ist die Grundlagen-Studie „Energieethik“ von 2008 ein wichtiger kirchlich-ethischer Beitrag zu verantwortlichem Handeln angesichts des Klimawandels. Weitere wesentliche Texte sind Vernehmlassungsantworten zum CO2-Gesetz (2005) bzw. zur Revision des CO2-Gesetzes (2009). Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz (COP 15) von Kopenhagen (Dezember 2009) haben die drei Landeskirchen der Schweiz in einem Brief an den Bundesrat und die Schweizer Delegation die Positionen der Kirchen in der Klimafrage zusammengefasst.