Palliative Care

Palliative Care will die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten mit einer lebensbedrohlichen Krankheit und jene ihrer Familien verbessern. Sie hat den ganzen Menschen im Blick, mit seinem Körper, seiner Psyche, seinen vielfältigen Bezügen und seiner Spiritualität. Damit ergeben sich Schnittstellen zum Engagement der Kirchen.

Viele Kirchen des Kirchenbundes setzen sich für Palliative Care ein. Sie tun dies beispielsweise über Seelsorgende in Spitälern und Heimen, über die Ausbildung und Begleitung von Freiwilligen, über Weiterbildungsangebote, über Beratung oder über inhaltliche und konzeptuelle Arbeit von eigenen Fachstellen. Auch der Kirchenbund setzt sich für Palliative Care ein. Er tut dies einerseits mit eigenen Publikationen und Stellungnahmen, andererseits dadurch, dass er den Austausch von Wissen und Materialien seiner Mitgliedkirchen unterstützt und koordiniert.

Der Rat des Kirchenbundes hat zwei Projekte im Zusammenhang mit dem Thema „Palliative Care“ gestartet. Er greift damit Anliegen aus der Palliative Care Tagung vom 20. September 2013 auf.

Zum einen gab er der Geschäftsstelle den Auftrag, ein Gremium für Fragen rund um „Palliative Care“ auf schweizerischer Ebene zu schaffen. Dieses wird neben seiner Rolle als Ansprechpartner auf nationaler Ebene eine weitere Tagung mit operativen und strategischen Mandatierten der Kirchen vorbereiten.

Zum andern hat der Rat beschlossen, eine Handreichung zum Seelsorgegeheimnis herauszugeben. Darin soll auch die Frage der interdisziplinären Zusammenarbeit behandelt werden.

Eine Link-Liste soll das kirchliche oder kirchennahe Engagement sichtbar machen. Bitte melden Sie uns, wenn Sie etwas vermissen.