Open Forum Davos 2006: Grenzen respektieren – überschreiten – verschieben

Vom 26. bis 29. Januar 2006 führen der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) und das World Economic Forum (WEF) wiederum das öffentlich zugängliche Open Forum Davos durch. Im Rahmen von acht Panels werden Fragen zum Themenkreis «Grenzen respektieren – überschreiten - verschieben» kontradiktorisch diskutiert. Ko-Organisatoren des Open Forum Davos 2006 sind Brot für alle, Terre des hommes und das Schweizerische Rote Kreuz.

Erwartet werden zum Open Forum Davos 2006 neben anderen Kenneth Roth, Executive Director Human Rights Watch; John G. Evans, Vorsitzender des OECD-Gewerkschaftsbeirats; die Frauenrechtlerin und Publizistin Alice Schwarzer; Bundespräsident Moritz Leuenberger, die Bundesräte Joseph Deiss und Micheline Calmy-Rey; Nationalrat Andreas Gross; Daniel Vasella, CEO und Präsident von Novartis; Peter Brabeck-Letmathe, CEO und Präsident von Nestlé; René Rhinow, Präsident des Schweizerischen Roten Kreuzes; Mamphela Ramphele, Ko-Leiterin der Global Commission on International Migration; Youssuf Boutros-Ghali, Finanzminister Ägyptens; Mari Pangestu, Handelsminister Indonesiens; Reto Gmünder, Generalsekretär Brot für alle; Peter Brey, Generalsekretär und CEO Terre des hommes Stiftung; Maria Mutagamba, Ministerin für Wasser, Uganda; Peter Gruss, Präsident der Max Planck Gesellschaft; Christoph Stückelberger, Leiter des Institutes für Theologie und Ethik des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes; Sharan Burrow, Präsidentin des australischen Council of Trade Unions; Bärbel Wartenberg-Potter, Bischöfin der Nordelbischen Evangelischen Kirche; Timothy Garden Ash, Professor für Europäischen Studie der Universität Oxford, UK; Paola Antonelli, Kuratorin des Departments für Architektur und Design des Museum für Modern Art, und viele mehr.

Das Open Forum Davos bietet die Möglichkeit, eine offene und kritische Auseinandersetzung über die Globalisierung, ihre Auswirkungen und künftige Orientierungen zu führen. Es will damit zu einem Brückenschlag beitragen zwischen Zivilgesellschaft, World Economic Forum und Bevölkerung. «Das Open Forum will nicht ein Fachsymposium sein, sondern eine Dialogplattform für zentrale Themen der gesellschaftlich-politischen Diskussion, die vor allem auch die Fragen der Menschenwürde, der wirtschaftlichen Gerechtigkeit und der ökologischen Verantwortung aufnimmt. Als Kirchen wollen wir mit unserem Engagement einen Beitrag zum beharrlichen Gespräch mit zum Teil entgegengesetzten Positionen leisten.» so Wipf, Präsident des Rates SEK. Das Open Forum Davos wurde 2003 erstmals durchgeführt. Es findet parallel zum Jahrestreffen des World Economic Forum.

Das Programm des Open Forum Davos 2006:

  • Donnerstag, 26. Januar, 12.15-12.30 Uhr: Eröffnung
  • Donnerstag, 26. Januar, 12.30-14.00 Uhr: Arbeitsmigration: Grund zur Sorge? (Ko-Organisator: Schweizerisches Rotes Kreuz)
  • Donnerstag, 26. Januar, 18.30-20.00 Uhr: Fördert der globale Wettbewerb die Armut? (Ko-Organisator: Brot für alle)
  • Freitag, 27. Januar 12.30-14.00 Uhr: Menschenrechte: Freiwilligkeit statt Gesetz? (Ko-Organisator: Terre des hommes Stiftung)
  • Freitag, 27. Januar 18.30-20.00 Uhr: Wasser: Eigentums- oder Menschenrecht?
  • Samstag, 28. Januar, 12.30-14.00 Uhr: Sind Forscher die unbemerkten Grenzsteinversetzer?
  • Samstag, 28. Januar: 15.30-17.00 Uhr: Platz da?! Frauen an die Spitzen der Macht!?
  • Samstag, 28. Januar: 18.30-20.00 Uhr: Welche Zukunft hat Europa in der Welt?
  • Sonntag, 29. Januar: 11.00-12.30 Uhr: Grenzen respektieren, überschreiten, verschieben

Die Veranstaltungen des Open Forum sind öffentlich und kostenlos. Sie finden statt in der Aula der Schweizerischen Alpinen Mittelschule, Guggerbachstrasse 72, Davos Platz. Diskussionssprachen sind Deutsch und Englisch (Simultanübersetzung).

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