Der Rat der Religionen trifft Bundesrat Pascal Couchepin

Ein Jahr nach dessen Gründung hat Bundesrat Pascal Couchepin, Vorsteher des Eidgenössischen Departementes des Innern (EDI), eine Delegation des Schweizerischen Rates der Religionen (SCR) zu einer Aussprache empfangen. In Zukunft wollen sich der Chef des EDI und der Rat der Religionen zwei Mal jährlich treffen, um aktuelle religionspolitische Fragen zu besprechen.

Die beiden Vorsitzenden des Schweizerischen Rates der Religionen, Thomas Wipf (SEK) und Alfred Donath (SIG) informierten Bundesrat Couchepin über die Zielsetzungen des SCR. Nach innen gehe es um Vertrauensbildung im Hinblick auf die Wahrung des religiösen Friedens. Nach aussen stehe die Verständigung mit den Bundesbehörden in religionspolitischen Fragen im Vordergrund. Die Vertreter des SCR unterbreiteten Bundesrat Couchepin das Anliegen, seitens des Bundes eine Ansprechstelle für die Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften zu bezeichnen.

Der Schweizerische Rat der Religionen SCR wurde am 15. Mai 2006 gegründet und setzt sich aus leitenden Persönlichkeiten der Schweizer Bischofskonferenz (SBK), des Rates des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK), der Christkatholischen Kirche der Schweiz, des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes (SIG) und Islamischer Organisationen der Schweiz zusammen. Er will einen Beitrag zur Vertrauensbildung unter den Religionsgemeinschaften und zur Förderung des religiösen Friedens leisten. Zurzeit steht der Rat der Religionen unter dem Vorsitz von Pfarrer Thomas Wipf, Präsident des Rates SEK.

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Verfasser: 
SCR