Open Forum Davos 2008 eröffnet

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund SEK und das World Economic Forum WEF haben heute das sechste Open Forum Davos eröffnet. Bis Samstag stehen sieben kontroverse Themen auf dem Programm. Am ersten Panel „Die Rückkehr des Religiösen“ debattierten unter anderen der ehemalige iranische Präsident Mohammad Khatami mit dem Präsidenten des Rates SEK, Thomas Wipf.

Das Open Forum Davos 2008 ist eröffnet. Thomas Wipf, Präsident des Rates SEK, sowie der CEO des WEF, André Schneider, begrüssten über 400 Interessenten zu der öffentlichen Parallelveranstaltung des Jahrestreffens des Weltwirtschaftsforums. „Wir sorgen für Diskussionen“, so Wipf. Einmal mehr stelle das Open Forum Davos die richtigen Fragen an die richtigen Adressen. Wipf: „Wir freuen uns, dass sich die Panelisten mit ihrer Zusage zum Open Forum Davos bereit erklärt haben, herausgefordert zu werden.“

Eröffnet wurde das Open Forum Davos mit einer Debatte zum Thema „Die Rückkehr des Religiösen – eine Gefahr für den säkularen Staat?“ Das Problem ist der Extremismus, nicht die Religiosität, so der ehemalige iranische Präsident Mohammad Khatami. „Extremisten kennen allein das Instrument der Gewalt. Das führt jedoch zum Verlust echter Religiosität.“ Für Thomas Wipf, Präsident des Rates SEK, hat Religion eine grosse Kraft zur Versöhnung. Genauso liege in ihr aber die Gefahr, instrumentalisiert zu werden. Dies gelte es zu verhindern, so Wipf. Zudem müsse jede Religion kritisierbar sein.

Die Öffentlichkeit ist eingeladen, am Open Forum Davos mitzudiskutieren. Über die Internetseite www.openforumdavos.ch kann die Debatte zu jedem der sieben thematischen Panels weitergeführt werden.

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