Schweizerischer Rat der Religionen: SEK co-finanziert Sekretariat

Die Abgeordnetenversammlung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) unterstützt den Plan eines Sekretariates für den Schweizerischen Rat der Religionen.

Der 2006 gegründete Schweizerische Rat der Religionen (SCR) dient als Plattform für den interreligiösen Dialog in der Schweiz sowie als Kontaktstelle zu den Bundesbehörden in nationalen religionspolitischen Fragen. Der SCR soll zum Erhalt des religiösen Friedens in der Schweiz beitragen. Der Schweizerische Rat der Religionen hat in den letzten zwei Jahren zu verschiedenen religionspolitischen Themen Stellung genommen und wird auch von aussen, sowohl von Fachleuten aus der Schweiz und dem Ausland wie auch von den Bundesbehörden zunehmend beachtet. Der SCR trifft den Vorsteher des Departementes des Innern zwei Mal im Jahr.

Die Abgeordnetenversammlung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) hat dem SCR heute ihre Unterstützung in der Einrichtung eines Sekretariates zugesprochen. Die Schweizer Bischofskonferenz, die christkatholische Kirche der Schweiz, der Israelitische Gemeindebund sowie die beiden nationalen islamischen Dachverbände hatten ihre Zustimmung bereits signalisiert. Die Stelle im Umfang von 30% wird ab 2009 besetzt. Hauptaufgaben werden neben dem Kontakt zu Bundesbehörden besonders die Beobachtung religionspolitischer Entwicklungen in der Schweiz sein.

Die Abgeordnetenversammlung AV ist das Parlament (Legislative) des SEK. Die rund 70 Vertreter der 26 Mitgliedskirchen des SEK treten zweimal pro Jahr zusammen, im Juni als Gast einer Mitgliedskirche, im November in Bern. Die Herbst-AV 2008 tagt am 3. und 4. November im Berner Rathaus.

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