Kirchliche Arbeit bietet der Gesellschaft einen Mehrwert

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund SEK begrüsst die Studie „Finanzanalyse Kirchen“ im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms NFP 58, die belegt: Die Kirchen und Religionsgemeinschaften sind ihren Preis wert.

„Die evangelischen Kirchen der Schweiz begrüssen die FAKIR-Studie. Sie belegt: Die Kirchen und Religionsgemeinschaften sind ihren Preis wert.“ So würdigte der Geschäftsleiter des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK, Theo Schaad, heute die Studie „Dienstleistungen, Nutzen und Finanzierung von Religionsgemeinschaften in der Schweiz“ des Projektes Finanzanalyse Kirchen FAKIR im Rahmen der öffentlichen Präsentation durch das Nationale Forschungsprogramm NFP 58, «Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft», in Bern.

Aus Sicht des SEK ist es den Autoren der Studie gelungen, die verschiedenen Dimensionen kirchlicher Dienstleistungen richtig abzubilden. Die Kirchen sind Sozialdienstleister für alle Bürgerinnen und Bürger, für ihre Mitglieder wie Nichtmitglieder. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Sozialstaat. Die Zuwendungen der öffentlichen Hand kommen in Form sozialer Dienstleistungen an die Gesellschaft zurück. Dazu zählen Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit, Angebote für Migranten, Asylsuchende und sozial Schwache, Ehe- und Familienberatung, sowie kulturelle und musische Angebote.

Auch die kultischen Dienstleistungen der Kirche werden von Kirchenmitgliedern wie von Nichtmitgliedern als wichtig eingeschätzt, zeigt die Studie. Regelmässige Gottesdienste und Feiern zu Lebensübergängen wie Taufen, Hochzeiten und Bestattungen gehören genauso dazu wie die kirchliche Unterweisung von Jugendlichen und die Seelsorge, darunter die Notfallseelsorge und die Care Teams.

„Die Studie ermutigt die Kirchen und den Staat, das Zusammenspiel von Dienstleistungen und Finanzierung von Kirchen und Religionsgemeinschaften weiterhin sorgfältig zu handhaben“, betonte Theo Schaad. Die Kirchen werden aufgefordert, sich nicht auf Kerngemeinden zurückzuziehen, sondern ihre Dienste weiterhin im Sinne eines öffentlichen Auftrages auszuüben.

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