SEK-Präsident Thomas Wipf tritt Ende 2010 zurück

Der Ratspräsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK Thomas Wipf sowie vier weitere Ratsmitglieder treten auf Ende der Amtszeit 2010 zurück. Die Abgeordnetenversammlung wählt im Juni 2010 den neuen Rat.

Der Ratspräsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK, Pfarrer Thomas Wipf, wird sich nach drei Amtszeiten und gesamthaft 12 Jahren Ende 2010 nicht zur Wiederwahl stellen. Zeitgleich endet auch sein Mandat als reformierter Vertreter und Vorsitzender des Schweizerischen Rates der Religionen SCR. Dieser ging, ebenso wie das jährlich parallel zum Weltwirtschaftsforum stattfindende Open Forum Davos, aus einer Initiative Wipf‘s hervor. Das Amt des Präsidenten der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE wird Wipf bis zur kommenden Vollversammlung 2012 fortführen.

Mit dem Ende der Rats-Legislatur treten Ende 2010 ausserdem Irène Reday (Genf), Dr. Silvia Pfeiffer (Schaffhausen), Helen Gucker-Vontobel (Zürich) sowie Pfarrer Urs Zimmermann (Aargau) zurück. Bereits Ende 2009 zurückgetreten ist Dr. Karl Kohli (Thurgau). Ende des Jahres wird ausserdem der Geschäftsleiter des SEK, Pfarrer Theo Schaad, in den Ruhestand treten.

Die Abgeordnetenversammlung vom 13.-15. Juni 2010 in Herisau wird den siebenköpfigen Rat für die Amtszeit 2011-2014 wählen. Zu bestimmen sind eine vollamtliche Präsidentin oder ein Präsident sowie sechs nebenamtliche Mitglieder des Rates. Die Verkleinerung des Rates von neun auf sieben Mitglieder wurde bereits während der Abgeordnetenversammlung 2005 beschlossen. Aus dem derzeitigen Rat stellen sich Dr. h.c. Peter Schmid (Basel-Landschaft), Pfarrer Lucien Boder (Bern-Jura-Solothurn) und Pfarrerin Kristin Rossier Buri (Waadt) zur Wiederwahl.

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund SEK ist der Zusammenschluss von 26 evangelischen Kirchen der Schweiz. Er vertritt den schweizerischen Protestantismus auf nationaler und internationaler Ebene und leistet theologisch-ethische Beiträge zu gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Fragen.