Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen: SEK zieht positive Bilanz

„Ökumenische Wassererklärung“ der Schweizer Kirchen durch die 400 Delegierten aus 230 Kirchen der WRK-Generalversammlung in Grand Rapids angenommen - Gottfried W. Locher in Präsidium gewählt.

„Ein historischer Augenblick: Die reformierten Kirchen haben sich eine weltweite theologische Grundlage gegeben.“ So bilanziert Thomas Wipf, Ratspräsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK, die Vereinigende Generalversammlung der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen WRK vom 18.-28. Juni in Grand Rapids (USA). Der Reformierte Weltbund und der Reformierte Ökumenische Rat hatten sich in Grand Rapids zur WRK zusammengeschlossen.

Die SEK-Delegation habe gegenüber den 400 Delegierten aus 230 Kirchen wichtige Themen eingebracht, so Wipf. Die „Ökumenische Wassererklärung“ der evangelischen und katholischen Kirchen aus Brasilien und der Schweiz erklärte schon 2005 Wasser als öffentliches Gut. Mit der Erklärung sollen die Regierungen der Staaten dazu bewegt werden, den allgemeinen und freien Zugang zu Wasser als Menschenrecht und lebensnotwendige Grundvoraussetzung gesetzlich anzuerkennen. Die Kirchen der WRK haben nun die Erklärung angenommen und werden versuchen, sie in den über 100 Ländern der Weltgemeinschaft umzusetzen.

Mit Gottfried W. Locher wurde der bisherige RWB-Vizepräsident und designierte SEK-Ratspräsident von den Delegierten als Finanzverantwortlicher in das Präsidium der Weltgemeinschaft gewählt.

Hinweis: Eine kurze Evaluation kann auf www.sek.ch gelesen werden.
Evaluation downloaden