Schweizer Reformierte an weltweiter Friedenskonvokation

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund beteiligt sich mit zwölf Teilnehmenden an der Internationalen Ökumenischen Friedenskonvokation vom 17.-25. Mai in Kingston. Dort präsentiert er das vielfältige Engagement der Schweizer Reformierten in der Friedensarbeit.

Ein Erntedankfest für den Frieden: Vom 17.-25. Mai 2011 lädt der Ökumenische Rat der Kirchen ÖRK zur „Internationalen Ökumenischen Friedenskonvokation“ nach Kingston (Jamaika) ein. Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund SEK ist mit zwei Delegierten und zehn weiteren Teilnehmenden aus seinen Mitgliedkirchen an dieser Abschlussveranstaltung der „Dekade zur Überwindung von Gewalt“ vertreten.

Ob Peacecamp, Open Air und Ostermarsch, ob Poetry Slam oder liturgischer Stationenweg: Die Schweizer Reformierten haben sich kreativ an der Dekade von 2001 – 2010 beteiligt. In verschiedenen Workshops wird in Kingston das vielfältige Engagement der SEK-Kirchen für Sans-Papiers, Suizidprävention und das ökumenische Friedensprogramm im Nahen Osten präsentiert.

Am Schluss der Konvokation werden die 1000 Teilnehmenden in Kingston einen „Ökumenischen Aufruf zum gerechten Frieden“ verabschieden. Dieser soll 2013 durch die ÖRK-Vollversammlung in Südkorea als Grundlagendokument der Arbeit des Weltkirchenrates angenommen werden. Der Aufruf ist in einem Konsultationsprozess zwischen dem ÖRK und seinen Mitgliedkirchen in den letzten zwei Jahren entstanden. Der SEK hat die Schweizerische Reformierte Stimme engagiert in diesen Prozess eingebracht.

Der Ökumenische Rat der Kirchen lädt die Gemeinden weltweit ein, sich am 22. Mai dem „Sonntag für den Frieden“ des ÖRK in Gebet und Gottesdienst anzuschliessen. Der Weltkirchenrat schlägt vor, dies mit einer Friedenswache bei Sonnenaufgang zu tun.