Kirchenbund stärkt Vertretungsarbeit zu Bundesbehörden

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund möchte seine Beziehungen zu den Bundesbehörden verbessern und institutionalisieren, beschloss die Abgeordnetenversammlung in Aarau.

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund wird seine Vertretungsarbeit auf Ebene des Bundes ausbauen. Dies beschlossen die rund siebzig Parlamentarier der 26 Kirchen des Kirchenbundes während ihrer Abgeordnetenversammlung AV in Aarau.

Ein Postulat des Abgeordneten Daniel Reuter (ZH) stellte die Frage nach einer Verbesserung der Beziehungen des Kirchenbundes zu den Bundesbehörden. In seiner Antwort vor der AV bestätigte der Vizepräsident des Kirchenbundes Peter Schmid, dass der Kirchenbund laut Verfassung die Aufgabe habe, die „gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder und des schweizerischen Protestantismus“ zu vertreten. Die Legislaturziele des Rates 2011-14 unterstützen dies.

„Der Kirchenbund ist durch die Kompetenz in der Geschäftsstelle und das Netzwerk des Rates ein kompetenter Gesprächspartner“, so Schmid: „Noch frühzeitiger, noch persönlicher – so lautet das Ziel.“

Der Rat des Kirchenbundes möchte die in seiner Geschäftsstelle etablierten Strukturen zur Vertretungsarbeit weiter entwickeln. Dazu soll die Zusammenarbeit mit den eidgenössischen ausserparlamentarischen Kommissionen ausgebaut werden. Die Vertretungsarbeit des Kirchenbundes soll zudem Profil verliehen werden.

Die vielfältigen Beziehungen zu den Bundesbehörden können in ihrem systematischen Aufbau verbessert werden, betonte Schmid. Es gehe einerseits um das zielgerichtete Deponieren der eigenen Positionen bei Entscheidungsträgern, andererseits um die rasche Kommunikation kirchenrelevanter Informationen aus der Politik an die Kirchen.