40 Jahre evangelische Einheit in Vielfalt

Der Rat des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes würdigt die Leuenberger Konkordie zu ihrem 40. Jahrestag.

Die wichtigste Kirchengemeinschaft seit der Reformationszeit wird 40 Jahre alt. Anlässlich ihres Jahrestages würdigt der Rat des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes die Bedeutung der Leuenberger Konkordie, die am 16. März 1973 auf dem Leuenberg bei Basel unterzeichnet wurde.

40 Jahre evangelische Einheit in Vielfalt sind ein ökumenischer Meilenstein, ist der Rat des Kirchenbundes überzeugt. Leuenberg hat die innerprotestantische Trennung überwunden und Kirchengemeinschaft ermöglicht. Ein gemeinsames Verständnis des Evangeliums ist nötig, alles andere ist nicht kirchentrennend, sagt die Konkordie.

Dies eint die Kirchen: Evangelische Christinnen und Christen feiern miteinander das Abendmahl. Reformierte Pfarrerinnen und Pfarrer tun in lutherischen Gemeinden ihren Dienst.

Engagement statt Gleichgültigkeit: Die Kirchengemeinschaft arbeitet sprach- und grenzüberschreitend an der Lösung bestehender Differenzen weiter und führt die Evangelischen Kirchen in Europa zu wachsender Gemeinschaft. Die GEKE bündelt die kirchlichen Positionen zu einer evangelischen Stimme gegenüber der europäischen Politik und Öffentlichkeit und nimmt Stellung zu ethischen Fragen.

Die Kirchen des Kirchenbundes finden in der GEKE ihr europäisches Gegenüber und ihre europäische Familie. Gleichzeitig bringen sie die Erfahrungen der Gemeinschaft der 26 Schweizer Kirchen des Kirchenbundes in die GEKE ein.

Der Kirchenbund engagiert sich für die GEKE: Ratspräsident Gottfried Locher ist Mitglied des GEKE-Präsidiums. Mit einer internationalen Tagung würdigt der Kirchenbund vom 29. November bis 1. Dezember auf dem Leuenberg bei Basel die Bedeutung der Leuenberger Konkordie für die Schweiz.