Der SEK beglückwünscht seinen Beauftragten für Kirchen, Simon Butticaz, zur Berufung als Professor an die Universität Lausanne

Der Beauftragte für Kirchen des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes, Simon Butticaz, wurde als Professor an die theologische Fakultät der Universität Lausanne berufen. Der SEK freut sich darüber und wünscht ihm viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe.

„Im Namen des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes möchte ich Herrn Simon Butticaz ganz herzlich zu dieser Berufung gratulieren. Ich freue mich, dass erneut ein begabter Theologe die Gelegenheit hatte, sich bei uns die Sporen zu verdienen, und ich danke ihm für seinen Einsatz und seine bemerkenswerte Arbeit für den SEK“, sagt Ratspräsident Gottfried Locher. „Durch seine Verwurzelung in der Romandie hat Simon Butticaz in seiner Funktion als Beauftragter für Kirchen dazu beigetragen, die Bande zwischen den Sprachregionen zu festigen. Dafür sind wir ihm dankbar.“

Ab 1. August 2014 wird Simon Butticaz an der Theologischen und Religionswissenschaftlichen Fakultät der Universität Lausanne als Dozent für Neues Testament und in der Forschung tätig sein.

Im SEK war Simon Butticaz für die Kontakte zu den Kirchen des Kirchenbundes und zu den Freikirchen sowie für liturgische Fragen zuständig. Ausserdem leitete er das Projekt für den „Predigtpreis“, der am 3. November 2014 zum ersten Mal vergeben wird. „Im Laufe meiner zweijährigen Tätigkeit beim Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund hatte ich die Gelegenheit, die wunderbare theologische Vielfalt und die oft verkannte Vitalität des schweizerischen Protestantismus zu entdecken“, sagt er. „Darüber hinaus durfte ich bereichernde und vom Glauben genährte zwischenmenschliche Kontakte knüpfen“.

Simon Butticaz wurde am 6. Dezember 1980 geboren und erhielt seinen Doktortitel in Theologie an der Universität Lausanne (2009). 2010 wurde er zum Pfarrer der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Waadt (EERV) ordiniert. Drei Jahre lang war er Gemeindepfarrer in Chavornay, anschliessend ernannte ihn der Schweizerische Evangelische Kirchenbund in Bern zum Beauftragten für Kirchen. Neben seinen kirchlichen Verpflichtungen war er als Dozent an der theologischen Fakultät in der Westschweiz tätig und setzte seine Forschungsarbeiten im Bereich alte christliche Literatur fort, wobei seine Schwerpunkte auf dem Werk von Lukas und auf der Theologie des Paulus liegen.