Frauenkonferenz diskutiert Glaubensbuch des Kirchenbundes

Die Frauenkonferenz des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes hat sich am 27. Oktober 2014 in Bern mit dem Glaubensbuch des Kirchenbundes "Rede und Antwort stehen. Glauben nach dem Unservater" beschäftigt. Die knapp fünfzig Teilnehmerinnen aus der ganzen Schweiz hinterfragten das soeben erschienene Buch besonders mit Blick auf Genderfragen.

„Rede und Antwort stehen. Glauben nach dem Unservater“ geht Zeile für Zeile dem Unservater entlang. Das soeben erschienene Glaubensbuch des Kirchenbundes fragt nach der exegetischen, kulturellen und theologischen Bedeutung des bekannten Gebetes und schlägt eine Brücke vom historischen Kontext zur Gegenwart, indem es nach der Bedeutung für unser Leben fragt. Das Glaubensbuch möchte die Neugier der Glaubenden ebenso wecken wie derjenigen, die sich mit dem christlichen Glauben beschäftigen wollen.

Die Frauenkonferenz des Kirchenbundes widmete ihre letzte Versammlung der Vorstellung wie der eingehenden Diskussion dieses Werkes. Nach einer Erläuterung der Entstehung des Buches durch Kirchenbundspräsident Gottfried Locher führte Matthias Wüthrich als einer der sechs Autoren in das Werk ein. Eine kritische Würdigung erfuhr das Glaubensbuch sodann von der Professorin für Praktische Theologin an der Universität Bern, Isabelle Noth.

Im geschäftlichen Teil wurde der Verein der „amtierenden und nicht amtierenden Präsidentinnen der reformierten Kirchen der Schweiz“ PankS als neues Mitglied der Frauenkonferenz aufgenommen.

Marianne Weymann, Redaktionsleiterin der Wochenzeitung reformierte presse hat die Frauenkonferenz mit folgendem Artikel beschrieben: Konferenzbericht.

Die Referate von Isabelle Noth und Matthias Wüthrich sind hier einsehbar: Frauenkonferenz.

Rede und Antwort stehen - Glauben nach dem Unservater“, 300 Seiten, erschienen im TVZ-Verlag für CHF 36.–. ISBN 978-3-290-17766-9. Herausgegeben vom Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund SEK mit einem Vorwort von Gottfried Locher. Erarbeitet von Pierre Bühler, Käthi La Roche, Frank Mathwig, Marie-Christine Michau, Otto Schäfer, Matthias D. Wüthrich.