Gotthardtunnel: Reformierte sind beteiligt

Die christliche Vertretung bei der Segnung des Gotthard-Basistunnels am 1. Juni wird durch zwei kirchliche Repräsentanten wahrgenommen werden. Neben Pater Martin Werlen (Einsiedeln) wird eine Vertreterin oder ein Vertreter der protestantischen Tradition an der interreligiösen Feier mitwirken.
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Dies ist das Ergebnis von intensiven Verhandlungen zwischen dem UVEK, dem Kirchenbund, Pater Werlen und dem Präsidenten der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH).

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) wird, in Absprache mit der AGCK-CH, eine reformierte Pfarrperson aus dem Tessin oder der Zentralschweiz bestimmen. Damit wird die ökumenisch-christliche Dimension der interreligiösen Feier unterstrichen.

Ratspräsident Gottfried Locher: „Ein solches Werk erfordert nicht nur Ingenieurskunst und harte Arbeit unter Tag, sondern auch Gottvertrauen. Katholiken und Protestanten haben hier gemeinsam ein Jahrhundertwerk geschaffen.“ Heute gestalteten die christlichen Kirchen der Schweiz gemeinsam mit Vertretern von in unserem Land präsenten Religionsgemeinschaften die religiöse Eröffnung und formulierten Segens- und Fürbitte, so der Ratspräsident weiter.