Neue Anschläge auf Freiheit und Religionsfrieden

Der Rat des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds SEK verurteilt die rücksichtslosen und hinterhältigen Anschläge von Brüssel. „Der Terror fanatisierter Islamisten schreckt offensichtlich vor nichts zurück. Irregeleitete Verbrecher missbrauchen die Religion, bedrohen die freiheitliche Gesellschaft und gefährden den religiösen Frieden. Gestern Paris, heute Brüssel… und morgen?“, so Gottfried Locher, Präsident des Rates.
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Die abscheulichen Anschläge von Brüssel trafen Unschuldige, Getötete und Verletzte ebenso wie ihre zurückgelassenen, trauernden Angehörigen. Vor ihnen verneigt sich der Rat des Schweizerischen Kirchenbundes im stillen Gedenken. Die Opfer fordern uns heraus, jedem Angriff auf unsere freiheitlichen Grundüberzeugungen, auf den Schutz der Menschenwürde und die Geltung der Menschenrechte gemeinsam entschieden entgegenzutreten. Islamistischer Terrorismus bedroht die ganze Welt, auch die Schweiz und stellt die nationale und internationale Sicherheitspolitik vor schwierige Aufgaben. Sicherheit in Freiheit braucht gemeinsame Grundhaltungen, verlässliche Partnerschaft und vertrauensvolle Solidarität. Religionen sind vor Missbrauch nicht geschützt. Gottfried Locher: „In den Tagen vor Ostern erinnern wir uns daran, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Die Liebe ist stärker als alle Kräfte des Bösen.“