Pfarrer Pierre de Salis zum Präsidenten der Abgeordnetenversammlung des SEK gewählt

Die Abgeordneten des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) tagen am 5. und am 6. November 2018 im Berner Rathaus. Die Versammlung hat am 5. November den Neuenburger Pfarrer Pierre de Salis für die Jahre 2019-2020 zum Präsidenten der Abgeordnetenversammlung gewählt. Wird die neue Verfassung des SEK angenommen, wird er den Übergang von der heutigen Abgeordnetenversammlung zu einer nationalen Synode leiten.
Pfarrer Pierre de Salis zVg

Pfarrer Pierre de Salis dankt der Abgeordnetenversammlung für das Vertrauen, das sie ihm damit ausgesprochen hat. Er freut sich auf eine ganz spezielle Zeit in der fast hundertjährigen Geschichte des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes: den Übergang der Abgeordnetenversammlung zur Synode der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz.

„Meines Erachtens bietet dieser Übergang die einmalige Gelegenheit, dem Schweizer Protestantismus mehr Sichtbarkeit zu verleihen und unseren Auftrag als treibende Kraft für die Gesellschaft zu würdigen. Treibende Kraft in ethischer und spiritueller Hinsicht, treibende Kraft für ein Zusammenleben im Sinne des Evangeliums, für den gegenseitigen Respekt, den aktiven Widerstand gegen jegliche Form von Gewalt und für die Sorge um die Schwächsten unter uns. In diesem Bemühen müssen wir auch mit unserer Umwelt achtsam umgehen, im theologischen Sinn der <Bewahrung der Schöpfung> . Die neue Synode soll alles tun, um die Kantonalkirchen dahingehend zu unterstützen.“